Aaaaaaaaber HALLO! Drei Stunden Fire and Ash waren für mich zu viel. Deswegen mach ich mit meinem Blogpost hier das Entgegengesetzte. Ich halte mich KURZ 😛
Ich kann James Cameron echt nichts vorwerfen, was die Bilder betrifft. Pandora wirkt lebendig, heiß, bedrohlich und manchmal fast schon hypnotisch. Die neue Feuerwelt ist visuell stark, das Feuer lodert, die Asche liegt in der Luft, alles fühlt sich super groß an. Aber Größe allein trägt halt keinen Film über drei Stunden. Irgendwann hab ich gemerkt, wie mein Blick öfter zur Uhr wandert, ganz automatisch, ohne böse Absicht. Und sowas darf bei eimem FRanchise wie Avatar einfach nicht passieren.
Die Geschichte nimmt sich wahnsinnig viel Zeit für Dinge, die wir schon kennen. Familie in Gefahr, Konflikte, Rettung, Schuld, Wiederholung. Blubb, Blubb. Es fühlt sich an wie ein Echo der letzten Filme, nur länger, schwerer, ausgedehnter. Emotional hat mich das nicht mehr richtig erreicht, obwohl es eigentlich sollte.
Was mich zusätzlich rausgebracht hat, war der ständige Wechsel in der Bildrate. Ruhige Szenen wunderschön, Action dafür seltsam glatt. Mein Kopf musste arbeiten, mehr als mir lieb war, mir wurde leicht unruhig. 3 Stunden Laufzeit sind hier auch keine Hilfe.
Am Ende bin ich rausgegangen mit dem Gefühl, ja, schon vistuell beeindruckt, aber auch erschöpft. Drei Stunden Avatar sind für mich einfach zu viel des Guten. Vielleicht bin ich müde geworden, vielleicht ist es die Reihe selbst. Ganz sicher bin ich mir nicht. Und genau das bleibt hängen. So, mein spontanes Fazit zu Avatar Fire and Ash. Ihr wurdet gewarnt 😛