Auf unseren Wiesen lohnt es sich, hier und da mal in die Knie zu gehen. Im Lebensraum Wiese gibt es im späten Sommer viel zu entdecken. Folgen wir den Wildbienen auf Nektarsuche. Sie finden die ertragreichsten Blüten. Und wenn wir uns wieder aufrichten, sehen wir, dass sich die Farbe unserer Mieminger Berge verändert. Es wird Herbst. 

Alle Wiesen, die wir vor der Haustüre finden, sind vom Einfluss des Menschen geprägt. Wiesen liefern das beste Futter für das Vieh und wer Kräuter kennt, versorgt sich mit vielerlei Heilkräutern und vitaminreichen Früchten. Durch das wechselhafte Sommerwetter wird es sicherlich eine reiche Holunder-Ernte geben. Der Mais ist schon drei Meter hoch und mag noch immer wachsen.

Kreuz- und andere Spinnen feiern das große Fressen. Ihre Netze sind voll und nähren sie kräftig. In der Nähe der Häuser lassen sich Kürbisse in allen Variationen bestaunen und mit etwas Glück, die ein oder andere Weintraube. Ist das Mieminger Plateau auf dem Weg eine kleine Weinregion zu werden? Ausgeschlossen ist nichts, wenngleich die wenigen Weinreben um uns herum mehr einem Feldversuch gleichen.

Es duftet nach Minze, Wiesen-Salbei oder Klee. Unsere heimischen Wiesen sind artenreich. Von den Blüten und Früchten im Spätsommer haben wir ein paar mitgebracht. In Bildform. Mehr war in einer knappen Stunde Rundweg nicht zu schaffen.

Fotos: Knut Kuckel

Knut Kuckel

Journalist + Online-Publizist.

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