Trotz ihres hohen Alters von vermutlich mehr als 400 Jahren kann sich die barocke Kapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit im Mieminger Ortsteil See sehen lassen. Sie strahlt in neuem Glanz. Das Wahrzeichen des Weilers See wurde trockengelegt, verputzt, bekam ein neues Schindeldach mit Glockenturm und der Altarbereich wurde restauriert. Auch sonst ist alles neu. 

Der Boden, die Bänke, Türe, Verglasungen und der Anstrich mit dem Schriftzug „Dreifaltigkeit – Suchst Du Gottes Spur, dann geh in den Tempel der Natur.“

Nach dem Abschluss der fünfjährigen Renovierungszeit der Kapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit konnten auch andere Sanierungsarbeiten in See erfolgreich abgeschlossen werden. Die Ortsdurchfahrt wurde neu asphaltiert, das Ufermauerwerk wurde stabilisiert, die Straßenbeleuchtung entlang des Krebsbaches ist neu und ein neuer Holzzaun schafft zusätzliche Sicherheit.

Der Heilig-Kreuz-Altar der Kapelle in See ist ein Meisterwerk des bayerischen Bildhauers Bartholomäus Steinle (um 1580-1628/29). Im Jahre 1609 soll der „Stainl“ den Altar fertiggestellt haben. Steinle gilt als einer der wichtigsten Vertreter der volkstümlichen manieristischen Schnitzerei, geprägt von der Spätgotik.

Der Altar und die Gemälde wurden 1851 durch einen Brand weitgehend zerstört. Unter der Federführung von Manfred Neuner wurde der Altar komplett restauriert. Die Renovierungszeit dauerte von 2011 bis Mai 2016. Am Freitag, dem 20. Mai dieses Jahres war die feierliche Einweihung der renovierten Kapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit in See.

Fotos: Knut Kuckel

Knut Kuckel

Journalist + Online-Publizist.

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