Storchenpaar legt Zwischenstopp in Mieming ein – Herr & Frau Adebar sind jetzt Medienstars

„Störche sind in Mieming eher seltene Gäste“, sagt Bauer Klaus Scharmer, „heuer habe ich noch keine im Moos gesehen“. Auch sein Kollege, Bauer Anton Post, aus Obermieming, kennt die beiden Störche sehr gut. „Die sind jedes Jahr um diese Zeit hier“. Immer im Moos. Das „Moos“ ist eine ziemlich feuchte Futter-Wiese, zwischen Mieminger Straße und Georgskirche. Wenn Weißstörche auf ihrem mehrere tausend Kilometer langen Flug, Richtung Osten, bei uns einen Imbiss-Stopp einlegen, dann sieht man sie meistens im Moos. 

Bevor es zu ihren Sommerplätzen weitergeht, können sie sich hier in aller Ruhe richtig satt essen. Das bleibt nicht immer unentdeckt.

Weil der Anblick leibhaftiger Störche bei uns so selten ist, spricht sich das schnell herum. Aus ist es mit der Ruhe. Immerhin bleiben uns drei Fotos, die uns Käthe und Werner Vogel aus Wuppertal freundlicherweise zur Veröffentlichung überlassen haben.

Irgendwer hat dann wohl auch dem ORF einen Tipp gegeben. Immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Motiven, kam spontan am Wochenende ein TV-Team nach Mieming und am Abend, zur besten Sendezeit, flogen die „Mieminger Störche“ österreichweit für das ORF-Wetter ein paar Runden gratis über das Moos.

Da waren Käthe und Werner Vogel, nach ihrem Kurzaufenthalt in Mieming schon wieder im heimischen Wuppertal. Am Vormittag mailte Werner Vogel an Mieming-Online: „Wir freuen uns, wenn Besonderheiten von Mieming mittels Ihrer Aktion sogar durch Gäste bekannt werden“. Ein herzliches Dankeschön geht deshalb vom Mieminger Moos an die Wupper ins deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Und was weiß → Wikipedia über unsere Vögel?  – Weißstörche sind etwa 80 bis 100 cm lang und haben eine Flügelspannweite von etwa 200 bis 220 cm. Bis auf die schwarzen Schwungfedern ist das Federkleid rein weiß. Schnabel und Beine sind rötlich. Weißstörche haben ein Gewicht von etwa 2,5 bis 4,5 kg.

Da die Stimme des Weißstorchs nur schwach ausgeprägt ist, verständigt er sich durch Klappern mit dem Schnabel. Deshalb wird er auch Klapperstorch genannt. Geklappert wird zur Begrüßung des Partners am Nest und zur Verteidigung gegen Nestkonkurrenten. Auch sein Balzritual geht mit ausgiebigem gemeinsamem Schnabelklappern einher. Der Weißstorch ernährt sich von Kleintieren wie Regenwürmern, Insekten, Fröschen, Mäusen, Ratten, Fischen, Eidechsen, Schlangen sowie von Aas. Er kann bis zu 35 Jahre alt werden.

Fotos: Käthe und Werner Vogel

Knut Kuckel

Journalist / Publizist. Herausgeber von:
→ „MediaNews.Blog" – Das Informationsportal MediaNews.Blog informiert über die Themenbereiche Medien, Journalismus und Kommunikation. Versteht sich auch als Forum für die Qualität im Journalismus, für Aus- und Weiterbildung in den Medien.
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